Sebastian Lechner zu Gast beim KLEINEN KREIS
Der Fraktionsvorsitzende der CDU im niedersächsischen Landtag und CDU-Landesvorsitzender sprach beim 52. cramer ampts mahl vor rund 100 Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Auch das ist Tradition: Sebastian Lechner wird zum Ehrencramer des cramer ampts mahls ernannt. Mirja Viertelhaus-Koschig überreicht dem Ehrengast Urkunde und gravierten Zinnbecher. Bild: Markus Hibbeler
Landespolitik ist traditionell das Thema des cramer ampts mahls der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg – DER KLEINE KREIS e.V. im Landhaus Pollmeyer in Vordersten Thüle. Diesmal hatte die Opposition das Wort: Sebastian Lechner, Fraktionsvorsitzender der CDU im niedersächsischen Landtag und CDU-Landesvorsitzender, sprach beim 52. cramer ampts mahl vor rund 100 Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft zum Thema: „Ein starkes Zukunftsland Niedersachsen ist machbar – Wie eine moderne Wirtschaftspolitik aussehen muss“.
Infrastruktur, Digitalisierung, Entbürokratisierung, Bildung – Sebastian Lechner kam als Oppositionsführer in Fahrt und zeigte moderne wirtschaftliche Alternativen und programmatische Richtungswechsel für die Politik in Niedersachsen auf. So sollte beispielsweise die Ansiedlung von Unternehmen durch den Abbau von faktischen und rechtlichen Hürden und durch ein mutiges und zentral gesteuertes Ansiedlungsmanagement erleichtert und beschleunigt werden. Niedersachsen sei eines der Bundesländer mit dem größten Potenzial, betonte Lechner. Durch Anreize und Unterstützung vom Land sollte dieses erschlossen werden.
Mirja Viertelhaus-Koschig, Vorsitzende des KLEINEN KREISES, hatte in ihrer Begrüßung darauf hingewiesen, dass Infrastrukturprojekte eine hohe Bedeutung für den Nordwesten hätten. So kritisierte sie die von Lufthansa angekündigte Streichung der Flugverbindung Bremen-Frankfurt/Main. Für eine wirtschaftlich starke und überproportional wachsende Region sei das eine ganz schlechte Nachricht. Der Frankfurter Flughafen sei das Drehkreuz in die Welt und dieses müsse schnell erreicht werden können. Eine Zugverbindung sei da keine Alternative, zudem gebe es derzeit auch keine Direktverbindung von Oldenburg nach Frankfurt. Zu Lande seien Brücken das beherrschende Thema. Die reparaturbedürftige Eisenbahnbrücke über die Hunte in Oldenburg könne Reisepläne immer wieder durcheinanderbringen. Die Cäcilienbrücke in Oldenburg sei derzeit gar nicht mehr existent und auf einen Neubau müsse leider weiter gewartet werden. Auch die für den Braker Hafen so wichtige Eisenbahnbrücke über die Hunte bei Elsfleth benötigte einen Neubau, der Ende 2027 fertig sein solle. „Wir sind gespannt“, so Viertelhaus-Koschig.





